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Patienten und Behandlungsmethoden

Seine Patienten sind ausschließlich Personen, die niemand unterstützt, kaum bis gar nicht besucht und nicht vermisst oder kontrolliert werden. Gleichzeitig muss jeder Patient seinen Aufenthalt in der Anstalt “verdienen” und wird so manipuliert, dass er selbst daran glaubt, die Behandlung zu brauchen.

“Zum Schutz für sich selbst und andere” werden Patienten maximal in Leibchen gekleidet, tragen meist aber gar nichts. Selbst dann nicht, wenn sie in festen Gruppen aus zehn Patienten in den Ausgang dürfen. Im Ausgang ist alles erlaubt, solang kein anderer dabei stirbt.

Behandlungsmethoden sind sehr archaisch und schließen Dinge wie Elektroschocks, Kastration und sogar Lobotomie mit ein.

Ansonsten hängt die Behandlung oft vom Verhalten des Patienten ab: 


  • Ruhige (leicht zu händelnde) Patienten bekommen Einzelzellen und Bewegungsmöglichkeiten. Sie dürfen sich allein durch die Anstalt bewegen und haben nur zu den Personal- und Behandlungsräumen keinen Zugang.
  • Halbruhige Patienten (ruhig, aber haben das Personal verärgert) werden außerhalb von Ausgang und Behandlung in ihre Zelle gesperrt und haben ohne Begleitung eines Pflegers/einer Schwester oder des Wachpersonals nichts auf den Gängen verloren.
  • Unruhige Patienten (die, die versucht haben, sich zu wehren) werden in der Zelle fixiert, je nach Schwere der Vergehen geht es von Handschellen bis hin zu absoluter Fixierung am Bett.
  • Gefährliche Patienten sollten in Einzelhaft sitzen und nur nach ihrer Bewährung Ausgang haben. Tatsächlich mischen die sich aber unter die anderen Patienten und werden nur im Besuchsfall im abgesperrten Bereich abgetrennt.


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Taliah, 30
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